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Lockdown-Legenden

Während sich Kinder auf der ganzen Welt auf die Rückkehr ins Klassenzimmer vorbereiten, haben wir beim Shooting unserer letzten Kampagne in einer Schule in England hinter die Kulissen geschaut, um uns mit einigen unserer Helden des Alltags, den Lehrkräften, zu unterhalten. Lies weiter und erfahre mehr über die Lockdown-Highlights, gewonnene Erkenntnisse und mehr ...

Jodie Spragg
Jodie Spragg
Joy

Joy McCallum

Stellvertretende Schulleiterin

„Einen qualitativ hochwertigen Heimunterricht während des Lockdowns zu gewährleisten, war für die Schulen und unsere Eltern sowie Betreuer eine recht ungewöhnliche Herausforderung. Einige Eltern oder Betreuer müssen arbeiten, einige sind vielleicht nicht mit dem Lernstoff ihrer Kinder oder mit den Lernmethoden in den Schulen vertraut. Vor allem ist es aber nicht leicht, Kinder unterschiedlichen Alters zu Hause zu haben, die gleichzeitig verschiedene Dinge lernen.“

„Ich bin mir sicher, dass es für alle ein Ausprobieren war. Die Eltern haben sich aber wirklich Mühe gegeben. Sie waren fantastisch. Das gesamte Schulpersonal hat Stunden um Stunden damit verbracht, Lernpakete vorzubereiten und weiterzugeben, aber ich kann gar nicht genug betonen, wie hart alle daran arbeiten und sich darauf freuen, dass alle Kinder wieder in die Schule kommen können. Der Lockdown hat gezeigt, dass wir alle miteinander verbunden sind und wie stark die gesamte Schulgemeinschaft ist.“

Trisha Wright

Familienberaterin

„Die Die Kinder von Eltern mit systemrelevanten Berufen, die während des Lockdowns die Schule besuchen, rennen morgens meistens durch die Tore, weil sie sich so darauf freuen, reinzukommen. Der Stellvertreter und ich begrüßen die Kinder jeden Morgen. Sie gehen echt locker mit dem Thema um und üben es, den Mindestabstand einzuhalten. Sie machen das wirklich gut!“

„Es ist erstaunlich, wie sehr sich sogar die Kinder aus einigen Jahrgängen, die vor Kurzem wieder zu uns gestoßen sind, an alles angepasst haben. Auch wenn sie erst seit ein paar Tagen wieder hier sind, sind sie alle so froh, wieder mit ihren Freunden in der Schule zu sein. Es ist wirklich schön, sie hier zu haben, diese Begeisterung wieder zu spüren und die Stimmen der Kinder zu hören.“

Ed
Trish

Ed Naylor

Stellvertretender Schulleiter

„Meiner Meinung nach waren sowohl die Eltern, die zu Hause unterrichtet haben, als auch die Betreuer und die Online-Lehrer die Helden während des Lockdowns. Wir müssen die Kinder, die Eltern und die Betreuer wirklich für das loben, was sie während des Lockdowns geleistet haben. Als Lehrerinnen und Lehrer ist es unsere tägliche Berufung, in die Schule zu kommen und den Kindern Lehr- und Lernmöglichkeiten zu bieten, doch für die Eltern ist dies eine Herausforderung. Sie wurden sozusagen ins kalte Wasser geworfen. Wir alle sind Lehrer, nicht nur die Angestellten der Schule.“

„Das Engagement der Eltern für unsere Schule ist sehr hoch. Sie sind aktiv am Lernen der Kinder beteiligt. Als den Eltern mitgeteilt wurde, dass ihr Kind nicht mehr in die Schule kommen kann, hat das zeitweise bestimmt verschiedene Folgen gehabt: zusätzlicher Stress/Druck, die Schwierigkeit, berufliche Pflichten unter einen Hut zu bekommen, die eigene psychische Gesundheit und das Wohlbefinden nicht zu vernachlässigen und in der Lage zu sein, den schulischen Alltag nach Hause zu verlegen. Dafür sind wir unendlich dankbar!“

Ashley Long

Referendarin

„Wenn ich eine Sache aus dem Unterricht während des Lockdowns gelernt habe, dann ist es, mehr Geduld zu haben. Die Schule war plötzlich ein ganz anderer Ort. Es war toll, die Kinder auf eine neue Art und Weise kennen zu lernen, aber irgendwie hat auch der ganze Trubel gefehlt. Die Schule kann so schnelllebig sein. Es gibt immer Ziele, die wir erreichen müssen und zu bestimmten Zeiten können Dinge wie Tests und Prüfungen zu einem Schwerpunkt werden, wenn man es zulässt. Wenn wir eine Sache aus dem Lockdown mitnehmen können, dann ist es die langsamere, bewusstere Art zu leben. Ich hoffe, dass wir das nicht aus den Augen verlieren.“

Ashley
Dan Bild

Dan Mccabe

Lehrer der 6. Klasse

„Ich habe es wirklich vermisst, die ganze Klasse zu unterrichten. Mir hat auch die Begeisterung gefehlt, die mich packt, wenn ich die Kinder beim Lernen sehe. Dieser Moment, wenn man sieht, dass Kinder etwas wirklich verstanden haben, wenn sie etwas Neues lernen: Das kann man nur dann wirklich schätzen, wenn man direkt mit ihnen in Kontakt ist.

Wir haben tägliche Online-Herausforderungen in anderen Fächern sowie in Mathematik und Englisch eingeführt, die den Spaß am Lernen aufrecht erhalten haben. Ich werde damit weitermachen, wenn die Kinder in die Schule zurückkehren, weil sie ihnen wirklich gefallen haben. Der Lockdown hat ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert. Von Seiten der Lehrer war es Teamarbeit. Wir haben alle versucht, positiv zu bleiben und an einem Strang zu ziehen. Alle haben zusammengehalten.“