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5 Tipps fürs Upcycling deiner alten Denimteile

Es ist an der Zeit, deine Upcycling-Skills auf die Probe zu stellen. Von ausgebleichten Jeans bis hin zu abgetragenen Sommerjacken – jedes Denimteil hat eine zweite Chance verdient, findest du nicht? Lass dich von unseren Upcycling-Tipps inspirieren und erfahre, wie du deine alten Denimstücke in deine neuen Lieblingsteile und coole Wohnaccessoires verwandeln kannst.

1. Verpass deiner Jeans den Bleach-Look

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Schritt 1

Wir haben eine Applikatorflasche verwendet, um das Bleichmittel auf unsere Jeans aufzutragen. Vermisch einen Teil warmes Wasser mit vier Teilen Bleiche, um deine eigene Lösung herzustellen. Bevor du loslegen kannst, musst du deine Jeans noch etwas anfeuchten. Zuerst geht es darum, die Jeans ein- und wieder umzuschlagen. Arbeite dich von unten nach oben in Abständen von einem Zentimeter über das Bein. Binde dann etwa alle fünf Zentimeter ein Gummiband um den umgeschlagenen Stoff.

Schritt 2

Jetzt kommt der coole Teil! Nimm deine Applikatorflasche und trag das Bleichmittel auf jeden zweiten Bereich auf, den du mit deinem Gummiband fixiert hast, und lass die Lösung fünf bis zehn Minuten lang einwirken. Runde zwei: Entfern die Gummibänder und glätte alle Falten, bevor du auf jeden Bereich eine zweite Schicht Bleichmittel aufträgst. Arbeite dich dabei waagerecht vor und füll die Lücken auf.

Schritt 3

Wenn du mit deiner Kreation zufrieden bist, tauch deine Jeans in kaltes Wasser und spül sie aus, bis der Großteil des Bleichmittels ausgewaschen ist. Als Nächstes lässt du sie einfach in einem normalen Waschgang in der Waschmaschine laufen. Du solltest allerdings weder Waschmittel noch Weichspüler verwenden, da sich die gebleichten Bereiche andernfalls gelb verfärben könnten. Jetzt ist die Sonne gefragt! Häng deine Jeans auf und lass sie auf natürliche Weise trocknen.

2. Jeans im Used-Look

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Schritt 1

Jetzt, wo die Tage wärmer werden, ist der perfekte Zeitpunkt, dir ein paar neue upgecycelte Jeansshorts zu gönnen. Markier dir die gewünschte Länge mit einer Stecknadel oder einem Stift. Danach faltest du die Jeans in der Mitte und schneidest beide Beine gleichzeitig ab.

Schritt 2

Benutz einen Elektroschleifer, Schleifpapier, einen Rasierer oder eine Reibe, um den Shorts den Used-Look zu verpassen. Konzentrier dich auf die Bereiche, die sich mit der Zeit ganz natürlich von selbst abnutzen würden, wie die Knie (wenn du sie nicht abgeschnitten hast), die Oberschenkel und die Rückseite. Übe Druck aus und reib solange, bis die Stelle anfängt sich auszudünnen.

Schritt 3

Steck die Shorts dann in die Waschmaschine. Diesmal kannst du auch Weichspüler verwenden, denn so lockern sich die Fasern leichter. Häng die Shorts dann zum Trocknen auf und fertig ist dein ganz persönliches Sommerdesign!

3. Neues Leben für alte Jeans

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Schritt 1

Wir fangen damit an, deine Jeans in ein Garnknäuel zu verwandeln. Dies ist übrigens eine perfekte Methode, um Abfälle zu reduzieren! Beginn damit, die Bündchen am Ende der Jeans abzuschneiden. Dann schneidest du deine Jeans vom äußeren Bein bis zum Oberschenkel in waagerechte Streifen. Sie sollten eine Breite von ungefähr zwei bis drei Zentimeter haben. Achte darauf, dass du entlang des inneren Beins drei bis fünf Zentimeter freilässt.

Schritt 2

Mach einen Einschnitt in die erste Schlaufe am unteren Ende deiner Jeans. Als Nächstes machst du dann einen diagonalen Schnitt an der Stelle, wo die Schlaufe und das unbearbeitete Denim aufeinandertreffen. Mach so weiter, bis du dich über die gesamte Länge des Beins hochgearbeitet hast. Jeder Schnitt, den du machst, verlängert den fortlaufenden Denim-Streifen. Roll die Streifen dann einfach zu einem Knäuel zusammen und mach dich bereit fürs Stricken!

Schritt 3

Für unseren Kissenbezug haben wir grobe Nadeln und drei verschiedenen Knäule Denimgarn genommen und damit einfache Maschen gestrickt. Strick die doppelte Länge deines Kissens und gleich dein Gestricktes zwischendurch immer mal wieder mit dem Füllkissen ab. Dann faltest du das Muster in der Hälfte zusammen und webst mit den Händen einen Denim-Streifen rein und wieder raus, um den Bezug zusammenzufügen. So bleibt eine Seite offen, damit du an dieser Stelle das Füllkissen einfügen kannst. Verbinde die vierte Seite danach mit den anderen.

4. Jeans mit Stickerei

Stickmuster Bild
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Schritt 1

Zuerst solltest du dir überlegen, wo auf der Jeans dein Design hin soll. Am besten fängst du gleich dort an, wo sie schon etwas abgetragen aussieht.

Schritt 2

Wenn du dich für eine Stelle entschieden hast, dann leg den inneren Ring des Stickrahmens unter den Stoff. Nimm danach den äußeren Ring und positionier ihn über dem Denim, so dass die beiden Ringe ineinandergreifen. Im nächsten Schritt geht es darum, dass das Denim so straff wie möglich zwischen den beiden Ringen gespannt ist. Du kannst die Spannung zusätzlich fixieren, indem du die Schraube am äußeren Ring anziehst.

Schritt 3

Setz eine Reihe von langen vertikalen Sticken auf das Denim, das in dem Rahmen fixiert ist. Achte dabei darauf, dass sie eng beieinander sind. Danach heißt es umdrehen, damit du dich auf der anderen Seite in die entgegengesetzte Richtung vorarbeiten kannst. Web den Faden unter und über die erste Reihe deiner senkrechten Stiche, wobei du dich waagerecht durch den Stoff arbeitest. Für die nächste waagerechte Linie webst du den Faden über und unter die senkrechten Stiche und wiederholst dies so lange, bis du mit dem Endergebnis zufrieden bist.

5. Jeans mit Cut-Outs

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Schritt 1

Beginn damit, dein gewünschtes Cut-Out-Design zu entwerfen. Wir haben uns zum Beispiel für unterschiedlich große Kreise entschieden. Als Nächstes legst du deine angefertigten Schablonen auf die Jeans, greifst zu einem Bleistift und zeichnest um die jeweilige Form herum. So fährst du an allen Stellen der Jeans fort, an denen du die Cut-Outs haben möchtest.

Schritt 2

Schneide die Formen vorsichtig mit einer Schere aus. Du wirst offene Schnittkanten haben, die mit der Zeit zu starkem Ausfransen führen können. Um dies zu verhindern, kannst du auf die Ränder einfach ein wenig Klarlack auftragen.

Schritt 3

Sobald der Lack getrocknet ist, kannst du anfangen, dekorative Stickereien um den Rand deiner Cut-Outs herum zu nähen. Wir haben eine Kombination aus Gerad- und Kettenstich verwendet. Du kannst dich aber natürlich für die Stichart und -stärke deiner Wahl entscheiden. Et voilà – Jeans mit Cut-Outs!