Statement von Primark auf Untersuchung Etiketten

„Obwohl sich die Verdachtsmomente hinsichtlich des Ursprungs dieser Zettel bzw. Etiketten und der Tatsache, dass der Verkaufszeitpunkt dieser Kleidungsstücke schon relativ lange zurückliegt, häufen, ist sich Primark seiner Verantwortung gegenüber seinen Lieferkettenarbeitern bewusst und hat bereits eine gründliche Untersuchung in Gang gesetzt“, so ein Sprecher von Primark.

Primark prüft zur Sicherstellung des Wohlergehens seiner Lieferkettenarbeiter alle Behauptungen über Verstöße gegen seinen Verhaltenskodex umgehend. Unabhängig von der Quelle, aus der sie stammen, finden Informationen bei uns immer ein offenes Ohr; eine gründliche Untersuchung der 3 Fälle (2 in Swansea und 1 in Nordirland) hat, wie es in der Verlautbarung heißt, bereits begonnen.

Es steht eindeutig fest, dass sich diese Fälle auf Artikel beziehen, die vor etlichen Jahren erstanden wurden. Primark hat seit 2009 ungefähr 10 000 Audits in den Fabriken seiner Lieferanten durchgeführt. Alle Vorfälle dieser Art werden sehr ernst genommen und treten nur selten auf. Das ist unserer Ansicht nach größtenteils auf die unermüdliche Arbeit des Primark-Teams zurückzuführen, dessen spezieller Arbeitsbereich der ethische Handel ist.

Wir haben veranlasst, dass die drei Artikel von den Kunden abgeholt werden. Danach kann genau untersucht werden, unter welchen Umständen der zusätzliche Zettel bzw. die zusätzlichen Informationen angebracht wurden.

Swansea

Zwei derartige Fällen ereigneten sich in Swansea. Für uns ergeben sich folgende Verdachtsmomente:

1 die Zettel bzw. Etiketten sind sehr ähnlicher Art und auf die gleiche Weise an den Kleidungsstücken angebracht
2 die beiden Kleidungsstücke waren etwa zur selben Zeit im Jahre 2013 im Angebot
3 sie waren in zwei verschiedenen, Tausende von Kilometern voneinander entfernt liegenden Ländern hergestellt worden

Nordirland

Bei dem Fall in Nordirland ging es um eine ¾-Hose. Diese Produktlinie wurde zuletzt im Frühjahr 2009 von Primark in Auftrag gegeben und in Nordirland zuletzt im Oktober 2009 verkauft. Angesichts der Tatsache, dass diese Art von Hose vor vier Jahren im Angebot war, ist es unserer Meinung nach sehr seltsam, dass auch dieser Fall erst kürzlich gemeldet wurde.

Seit 2009 wurde der Zulieferer, der die ¾-Hosen herstellte, neun Mal durch das Ethik-Team von Primark inspiziert. Bei keiner dieser Inspektionen, das möchten wir betonen, hat sich herausgestellt, dass Häftlings oder andere Zwangsarbeit zum Einsatz kam.

Verhaltenskodex

Im’s Verhaltenskodex von Primark sind die Kernprinzipien festgelegt, die Zulieferer zu befolgen haben, damit sichergestellt ist, dass Erzeugnisse unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt werden und dass die Arbeiter, die sie herstellen, anständig behandelt und angemessen bezahlt werden. Primark ist ein Mitglied der Ethical Trading Initiative (ETI), und der ETI-Basiskodex ist die Grundlage für unseren Verhaltenskodex. Jede Fabrik wird von uns einer Inspektion unterzogen, damit sichergestellt ist, dass sie die Anforderungen unseres Kodex erfüllt. Wenn bei der Inspektion Handlungsbedarf festgestellt wird, unterstützen wir die Fabrik mit Anleitungen und Schulungen. Allein im Jahre 2013 wurden etwa 2058 derartige Inspektionen durchgeführt. Primark verfügt über ein Team aus über 45 Fachleuten, deren Aufgabe es ist, den in unserem Kodex festgelegten Standard zu wahren.

Es ist Primark ein Anliegen, dass für alle Arbeiter, die Primark-Artikel herstellen, Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist. Primark war der erste britische Einzelhändler, der das Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz (Accord on Fire and Building Safety) in Bangladesch unterzeichnete, um mit anderen Markenunternehmen und Interessenvertretern in der Branche zur Herbeiführung einer nachhaltigen, langfristigen Veränderung in dem Land zusammenzuarbeiten.

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