Nachhaltige Lieferkette in der Textilindustrie

04 Oktober 2016

Primark wird 10.000 weiteren Farmerinnen dabei helfen, Baumwolle umweltfreundlicher anzubauen und ihren Lebensstandard zu erhöhen. Dafür verlängert das Unternehmen sein erfolgreiches Programm für Baumwolle aus nachhaltigem Anbau um weitere sechs Jahre. Die Partnerschaft mit Agrarexperten von CottonConnect und der indischen Gewerkschaft Self Employed Women’s Association (SEWA) unterstützt Frauen in einer traditional männlich dominierten Gesellschaft dabei, mit nachhaltigen Anbaumethoden höhere Erträge zu erzielen und dauerhaft ihr Einkommen zu steigern. Das Programm ist Teil der Bemühungen von Primark, langfristig sämtliche Baumwolle innerhalb seiner Lieferkette nachhaltig zu beziehen.

Die Ergebnisse einer dreijährigen Pilotphase haben alle Erwartungen übertroffen, weshalb das Programm für Baumwolle aus nachhaltigem Anbau nun verlängert wird. Bereits im zweiten Jahr hatten die Teilnehmer ihren Gewinn um durchschnittlich 211 Prozent und den Ertrag um 12,6 Prozent gesteigert – zu Investitionskosten, die um 5 Prozent geringer ausfielen. Dabei setzen sie durch das Programm immer stärker auf nachhaltige Anbaumethoden. Das bedeutet: Schon jetzt 13,5 Prozent weniger Dünger, 53,5 Prozent weniger Pestizide, und ein um 12,9 Prozent reduzierten Wasserverbrauch. Das Programm für Baumwolle aus nachhaltigem Anbau von Primark hat damit bis heute bereits 1.251 Farmerinnen erfolgreich darin geschult, nachhaltige Baumwolle auf eine umweltverträglichere Weise herzustellen, die Qualität der Baumwolle zu erhöhen und letztendlich den Lebensstandard durch ein höheres Einkommen zu verbessern.

„Die ersten Ergebnisse haben alle unsere Erwartungen weit übertroffen, das Programm für nachhaltigen Anbau von Baumwolle hat das Leben der Menschen deutlich stärker verbessert und den ökologischen Fußabdruck deutlich stärker reduziert, als wir erwartet hatten. Daher freuen uns, das wir das Programm auf noch mehr Farmerinnen ausweiten können“, sagte Paul Lister, Verantwortlicher für das Primark-Team für ethischen Handel.

„Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und legen großen Wert auf eine nachhaltige Beschaffung. Baumwolle ist einer unserer wichtigsten Rohstoffe. Wir tun viel dafür, dass die Rechte der Arbeitnehmer in unserer weltweiten Lieferkette respektiert werden und die Umwelt geschont wird. Wir kaufen Baumwolle zwar nicht direkt bei den Produzenten, dennoch verfolgen wir langfristig das Ziel, dass sämtliche innerhalb unserer Lieferkette verwendete Baumwolle aus nachhaltigem Anbau stammt. Wir sind außerdem überzeugt davon, dass sich ein positiver Wandel in den Entwicklungsländern nur über langfristige Partnerschaften erreichen lässt.“

Die Partnerschaft zwischen Primark, CottonConnect und der SEWA existiert bereits seit dem Jahr 2013. Das Programm hat seither 1.251 Farmerinnen in Indien darin geschult, Baumwolle nachhaltiger anzubauen. Diese erhalten in den kommenden Jahren weitere Trainings, die ihnen dabei helfen werden, als Unternehmer erfolgreich zu sein. Zusätzlich werden 10.000 weitere Farmerinnen aufgenommen und in den nächsten sechs Jahren entsprechend weitergebildet.

„Ich hatte das Glück, einige der Frauen persönlich zu treffen, die von dem Programm profitieren, und die mir erzählten, wieviel Neues sie gelernt haben“, sagte Alison Ward, CEO von CottonConnect. „Eine Farmerin hat berichtet, dass sie mit dem zusätzlich verdienten Geld die Schulausbildung ihrer Kinder bezahlt. Es ist dabei besonders ermutigend zu sehen, wie stolz die Männer auf ihre Frauen sind. Am erstaunlichsten sind die gesellschaftlichen Veränderungen in den ländlichen Gebieten. Die Frauen arbeiten nicht nur immer öfter als Farmer, sondern gestalten auch das gesellschaftliche Leben mit. Sie werden gehört und respektiert. Und sie reden plötzlich viel mehr mit, wenn es um Entscheidungen in Familien und Gemeinden geht.“

Mit dem Programm für nachhaltige Baumwolle von Primark arbeitet die SEWA erstmals mit Agrarexperten und einem westlichen Unternehmen zusammen, um einen langfristigen und nachhaltigen Wandel zu bewirken. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben in den vergangenen fünf Jahren gezeigt: Landwirtschaftliche Programme, die erfolgreich Frauen integrieren, erhöhen den Ertrag des Baumwollanbaus und können einen positiven gesellschaftlichen Wandel unterstützen. So belegt eine Studie der Vereinten Nationen, dass sowohl die Landwirtschaft als auch die Gesellschaft profitieren, wenn geschlechtsspezifische Hürden abgebaut werden. Demnach könnten Frauen die Erträge ihrer Betriebe um 20 bis 30 Prozent steigern, wenn sie den gleichen Zugang zu Produktionsmitteln wie Männer hätten.

Über Primark

Primark, eine Tochtergesellschaft der Associated British Foods plc (ABF), betreibt mehr als 315 Stores in elf Ländern: Irland, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Österreich, Italien, Spanien, Portugal und den USA und beschäftigt über 62.000 Angestellte. Primark eröffnete im September 2015 seinen ersten Store in den USA und im April 2016 den ersten Store in Italien. Primark bietet qualitativ hochwertige Mode zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis, getreu dem Motto “Amazing Fashion, Amazing Prices”. In Deutschland gibt es Primark Stores in Bremen, Frankfurt (2), Gelsenkirchen, Dortmund, Hannover, Saarbrücken, Essen, Berlin (2), Karlsruhe, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Krefeld, Dresden, Kaiserslautern, Braunschweig, Weiterstadt, Leipzig und Mannheim.

PRIMARK Pressekontakt
FleishmanHillard Germany GmbH

Daniel Silberhorn
+49 (0) 69 43 03 73
primarkpresse.de@fleishmaneurope.com

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