Primark erweitert Förderprogramm für nachhaltige Baumwolle auf ein zweites Beschaffungsland

21 September 2018

  • Im ersten Jahr wurden 4,4 Millionen Paar Primark Baumwollpyjamas aus nachhaltig bezogener Baumwolle verkauft
  • Das Programm wurde entwickelt um nachhaltige Baumwolle vom Feld bis in den Store zu verfolgen und wird jetzt auf unabhängige FarmerInnen in Pakistan ausgeweitet
  • Über 30.000 FarmerInnen werden bis 2022 in das Programm aufgenommen sein und nachhaltige Anbaumethoden für Baumwolle erlernen

Ein Jahr nach der Markteinführung der ersten Produkte aus nachhaltiger Baumwolle, die von unabhängigen Farmerinnen im nordindischen Gujarat angebaut wird, erweitert Primark sein Förderprogramm für nachhaltige Baumwolle auf Pakistan, eines der wichtigsten Beschaffungsländer für Baumwolle.

Heute wird in Großbritannien jedes dritte Paar Damen Pyjamas bei Primark gekauft. Im vergangenen August kündigte Primark im Rahmen der Primark Cares-Initiative die Einführung von nachhaltig erzeugter Baumwolle in einer seiner beliebtesten Produktserien an: dem –Pyjama für Damen. Zwölf Monate später sind 4,4 Millionen Pyjamas aus Baumwolle, die im Rahmen des Programms von den Farmerinnen bis zum Geschäft nachverfolgt wird, verkauft worden. Erst kürzlich hat Primark über 20 neue Designs für Kunden vorgestellt.

Für den nächsten Schritt des Primark Sustainable Cotton Programme hat Primark mit den etablierten Landwirtschaftsexperten von CottonConnect und der lokalen NGO REEDS (Rural Education and Economic Development Society) zusammengearbeitet, um das Programm in Pakistan einzuführen. Mit weiteren 20.000 am Programm teilnehmenden LandwirtInnen in Pakistan werden nun bis 2022 über 30.000 Landwirte in beiden Herkunftsländern in nachhaltigen Anbaumethoden für Baumwolle geschult.

Pakistan ist bereits heute ein wichtiges Beschaffungsland für Primark. Die fruchtbare Landschaft des Landes schafft optimale Bedingungen für den Baumwollanbau, mit einer etablierten Textilindustrie in der Region und guten Handelswegen zu anderen Märkten. An dem 2013 im nordindischen Gujarat gestartete Programm, nahmen bisher mehr als 6.000 unabhängige Baumwollbäuerinnen teil. Nach Abschluss der Ausbildung konnten diese eine durchschnittliche Gewinnsteigerung von fast 200% erreichen. Aufbauend auf diesem Erfolg können auch die FarmerInnen in Pakistan mit einer Steigerung ihrer Gewinne und Erträge rechnen.

Das Primark Sustainable Cotton Programme wurde entwickelt, um Baumwollfarmerinnen mit kleinen Farmen in nachhaltigen Anbaumethodenauszubilden. Die FarmerInnen werden von CottonConnect in den für ihr Land am besten geeigneten Anbautechniken geschult; von der Saatgutauswahl, der Aussaat, dem Boden-, Wasser-, Pestizid- und Schädlingsmanagement bis hin zur Ernte, der Faserqualität sowie der Sortierung und Lagerung der geernteten Baumwolle. Die Zusammenarbeit beginnt ganz am Anfang der Lieferkette und ermöglicht es Primark, die Baumwolle durch alle Stufen der Lieferkette nachzuhalten, vom Anbau über die Fabrik des Zulieferers bis hin zu den Verkaufsregalen im Store.

Shahid Saleem, Executive Director von REEDS:
“Seit 16 Jahren arbeiten wir daran, das Leben in ländlichen Gemeinden in Pakistan zu verbessern. Dies ist das erste Mal, dass wir bei einem unserer Programme mit einem großen Modehändler zusammenarbeiten. Durch die Partnerschaft mit Primark und CottonConnect können wir Tausende von FarmerInnen und deren Familien in den pakistanischen Regionen Punjab und Sindh unterstützen.”

Alison Ward, CEO von CottonConnect:
“Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Primark fortzusetzen und mehr BaumwollfarmerInnen in nachhaltigen Anbaumethoden auszubilden. Wir sehen ein enormes Potenzial in der pakistanischen Landwirtschaft und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit REEDS um ein Programm zu entwickeln, das die Bedürfnisse der lokalen BaumwollfarmerInnen erfüllt.”

Katharine Stewart, Direktorin für Ethischen Handel und ökologische Nachhaltigkeit bei Primark, sagte:
“Wir sind sehr stolz auf das Sustainable Cotton Programme und freuen uns, unsere Erfahrung in Indien nutzen zu können, um FarmerInnen in Pakistan zu schulen und zu unterstützen. Wir haben uns bewusst auf Regionen konzentriert, die bereits von unseren Zulieferern genutzt werden, damit wir so schnell wie möglich noch mehr Baumwolle aus nachhaltigem Anbau in unsere Lieferkette aufnehmen können. Die Expansion nach Pakistan ist für uns der logische nächste Schritt, um uns weiterhin auf dem Weg zu 100% nachhaltiger Baumwolle in unserer Lieferkette zu bewegen.”

Paula Dumont Lopez, Trading Director bei Primark, sagte:
“Bei Primark setzen wir uns für eine nachhaltige Zukunft für alle Beteiligten ein. Deshalb war die Gestaltung dieses Primark Cares Pyjamas aus nachhaltiger Baumwolle für uns eine wirklich spannende Entwicklung. Im Zuge der Ausweitung des Programms freuen wir uns darauf, immer mehr nachhaltige Baumwolle in der Produktion unserer Kleidung und Heimartikel einzusetzen.”

ENDE

Über das Primark Sustainable Cotton Programme
Das Programm für nachhaltige Baumwolle von Primark wurde 2013 zunächst in Indien gestartet, einem der wichtigsten Beschaffungsländer für Primark. Durch eine Partnerschaft mit den Landwirtschaftsexperten CottonConnect und der Self-Employed Women's Association (SEWA) unterstützte Primark die Ausbildung von Baumwollfarmerinnen in nachhaltigen Anbaumethoden, um die Baumwollerträge und -gewinne zu steigern.

Bisher haben mehr als 6.000 Farmerinnen im Rahmen des Primark Sustainable Cotton Programme in Indien Schulungen erhalten, 20.000 zusätzliche FarmerInnen sind kürzlich in Pakistan in das Programm aufgenommen worden. Das Programm schult FarmerInnen in nachhaltigen Anbaumethoden, damit sie die Auswirkungen auf die örtliche Umwelt minimieren und ihre Lebensgrundlage durch ein höheres Einkommen verbessern können. Die FarmerInnen werden in den für ihr Land am besten geeigneten Anbautechniken geschult; von der Saatgutauswahl, der Aussaat, dem Boden-, Wasser-, Pestizid- und Schädlingsmanagement bis hin zur Ernte, der Faserqualität sowie der Sortierung und Lagerung der geernteten Baumwolle.

Die Wirkung des Programms zeigt sich in den durchschnittlichen Ergebnissen der ersten Gruppe von 1.251 Farmerinnen in Indien, die von 2013-2016 an dem Programm teilgenommen haben. In den drei Jahren erzielte diese erste Gruppe von Farmerinnen:

  • Eine durchschnittliche Gewinnsteigerung von fast 200% und eine Steigerung der Erträge von fast 10%
  • Eine Verringerung der Investitionskosten um 15,8 % (z.B. durch Reduzierung des Einsatzes von chemischen Pestiziden und Düngemitteln, den gemeinsamen Einkauf von Saatgut zusammen mit anderen Farmerinnen und eine Senkung der zusätzlichen Arbeitskosten)
  • Eine Reduzierung des Einsatzes von chemischem Düngemittel um 24,7 % und des Einsatzes von chemischen Pestiziden um 50,3 %. Dies verdeutlicht, dass die umweltverträglichen Anbaumethoden angenommen werden
  • Eine Verringerung des Wasserverbrauchs um 4%, was nachhaltige Wassereffizienz-Praktiken in der Praxis aufzeigt

Über Primark
Primark ist ein internationaler Modehändler, der qualitativ hochwertige Mode, Beauty-Produkte und Heimartikel zu günstigen Preisen anbietet. Wir helfen unseren Kunden, tolle Produkte zu finden, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Budget. Wir haben über 355 Filialen in elf Ländern: Irland, Großbritannien, Spanien, Portugal, Deutschland, die Niederlande, Belgien, Österreich, Frankreich, die USA und Italien mit insgesamt über 75.000 Mitarbeitern.

Primark besitzt keine eigenen Fabriken, aber wir sind sehr sorgfältig bei der Auswahl der Fabriken, mit denen wir zusammenarbeiten. Jede Fabrik, die in die Primark-Liste der genehmigten Fabriken aufgenommen wird, wird nach den im Primark-Verhaltenskodex enthaltenen international anerkannten Standards überprüft. Wenn die Fabrik genehmigt prüft unser Team für ethischen Handel und ökologische Nachhaltigkeit, eine Gruppe von über 100 Experten in unseren Hauptbeschaffungsländern, regelmäßig , ob diese Standards in den Fabriken eingehalten werden Jede Fabrik wird mindestens einmal im Jahr (in manchen Fällen auch häufiger) besucht, um zu prüfen, ob internationale Standards effektiv eingehalten werden. Seit 2006 sind wir Mitglied der unabhängigen Ethical Trading Initiative (ETI) und haben dort seit 2011 den"Leader"-Status erreicht. Da Primark Mitglied der ETI ist, basiert der Verhaltenskodex von Primark auf dem Kodex der ETI, welcher seinerseits auf den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen begründet ist.

Über Primark Cares
Die Initiative Primark Cares ist ein klares und entschlossenes Bekenntnis gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitern, Partnern und Zulieferern, dass wir unsere Verantwortung als großer Modehändler ernst nehmen. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir immer in die Unterstützung der Menschen, die unsere Kleidung herstellen, und in den Schutz der Umwelt investieren. Primark Cares Etiketten sind in unseren Stores bei einer Vielzahl von Produkten zu finden. Mehr über diese Arbeit können Sie auch unter den Rubriken "Menschen" und "Planet" auf unserer Website nachlesen: primark.com/de/unsere-ethik

Über CottonConnect
CottonConnect wurde 2009 gegründet und zielt auf einen marktorientierten Ansatz ab, der Einzelhändlern und Unternehmen sowie FarmerInnen die Möglichkeit bietet, gleichzeitig wirtschaftliche Chancen zu nutzen, Armut zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Mehr dazu finden Sie auf der Website von CottonConnect: www.cottonconnect.org

Über die Self-Employed Women’s Association (SEWA)
SEWA ist eine 1972 eingetragene Gewerkschaft für selbständige Arbeiterinnen, die ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit oder als Kleinunternehmerinnen verdienen. Mehr dazu finden Sie auf der Website von SEWA: www.sewa.org

Über die Rural Education and Economic Development Society (REEDS)
Die Rural Education and Economic Development Society (REEDS) ist eine lokale NGO mit 16 Jahren Erfahrung in der Unterstützung der Entwicklung ländlicher, marginalisierter Gemeinden in Pakistan. REEDS konzentriert sich auf die Förderung von FarmerInnen, die Durchführung von Gesundheits- und Impfprogrammen, die Förderung der Bildung sowie die Unterstützung bei Dürre und Überschwemmungen.

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