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DURCHFÜHRUNG VON BILDUNGSPROGRAMMEN

Als großes internationales Einzelhandelsunternehmen sind wir der Überzeugung, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen in der gesamten Bekleidungsindustrie leisten können. Daher haben wir uns mit nationalen und internationalen Partnern zusammengeschlossen, um Programme zur Unterstützung der Arbeiter und des Managements der Fabriken umzusetzen. Gemeinsam haben wir zahlreiche Arbeiter bei der Verbesserung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützt, was ihnen auch die Möglichkeit bietet, ein besseres Einkommen zu erzielen. Im Zuge dieses Prozesses haben wir auch einen wesentlichen Beitrag zu einer verbesserten Nachhaltigkeit und Steigerung der Produktivität in den Fabriken leisten können.

FORTBILDUNGEN FÜR ARBEITER UND MANAGEMENT

In Bangladesch haben wir uns an einem von der britischen und der schweizer Regierung finanzierten Projekt namens Suddokho beteiligt. Das Suddokho-Projekt unterstützt Fabriken bei der Einrichtung besserer Systeme und Verfahrensweisen für die Fortbildung von Nähern und Näherinnen – zum Vorteil der Fabriken wie der Arbeitnehmer. Dies bedeutet insbesondere, dass zahlreiche Arbeiter, größtenteils Frauen, neue Fähigkeiten erlernen, die ihnen einen höheren Verdienst ermöglichen.

Außerdem waren wir in Bangladesch und Indien am Programm „Benefits for Business and Workers“ beteiligt. Der Schwerpunkt des Programms lag auf der Durchführung von Schulungen im Bereich des Personalwesens (Human Resources) und zur Steigerung der Produktivität für das Management der Fabriken, wodurch Ertragssteigerungen für die Fabriken realisiert werden konnten. Eine weitere Initiative, die in einer Reihe von Fabriken für die bessere Unterstützung neuer Arbeitnehmer eingeführt wurde, war ein sogenanntes „Buddy“-Konzept. Im Rahmen dieses Programms wurden langjährige Arbeitnehmer ausgewählt, um als „Buddies“ für Neueinsteiger zu fungieren. In dieser Funktion gaben sie den Neulingen Informationen über die Einrichtungen der Fabrik und dienten als erste Anlaufstelle für sie. Die „Buddies” erhielten spezielle Schulungen, um sie auf die Übernahme dieser Verantwortung vorzubereiten.

WOHLERGEHEN DER ARBEITNEHMER

Mehr als die Hälfte der Arbeiter, die Produkte für Primark herstellen, sind Frauen. Da wir von Primark regemäßig vor Ort in den Fabriken sind, haben wir die Möglichkeit, diese Frauen in der Überwindung verschiedener Herausforderungen zu unterstützen.

In China, Indien, Bangladesch und Myanmar haben wir uns als Partner mit dem Netzwerk „Business for Social Responsibility“ (BSR) zur Umsetzung der HERHealth-Initiative („Health Enables Returns“) zusammengeschlossen. Das Konzept ist einfach: Frauen schulen andere Frauen in Gesundheitsfragen und sie unterstützen sich gegenseitig. Es wurde eine breite Vielfalt an Themen behandelt, und alle sind wichtig und können mitunter lebensverändernd sein, wie zum Beispiel Körperhygiene, Menstruation, Familienplanung oder Geschlechtskrankheiten. Bisher wurden im Rahmen dieses Programms über 800 Frauen als Trainerinnen geschult und mehr als 20.000 Frauen erreicht. Jetzt arbeiten wir gemeinsam mit BSR daran, das Programm auf weitere 10.000 Frauen in Bangladesch auszuweiten.

„Ich habe von den Peer Educators und von HERhealth viel gelernt. Etwa, wie wichtig es ist, Pausen einzulegen und auf gute Ernährung zu achten, und dass eine nährstoffreiche Kost nicht teuer zu sein muss. Ich spreche mit meiner Mutter und mit meiner Nachbarin über die Dinge, die ich von HERhealth höre. Meine echte Hoffnung ist, dass ich bald selbst ein Peer Educator sein kann.“ berichtet Shahana, Dhaka, Bangladesch.

Wir arbeiten auch innerhalb von lokalen Gemeinden, so zum Beispiel in Südindien,wo immer mehr Migranten Arbeit suchen. Diese Arbeiter sind nicht immer ausreichend über die betreffenden lokalen Rechtsvorschriften oder ihre Rechte als Arbeitnehmer informiert. Daher haben wir uns im Jahr 2009 mit der Nichtregierungsorganisation SAVE (Social Awareness and Voluntary Education) als Partner zusammengeschlossen, um sogenannte ‚Worker Education Groups‘ (Arbeiterbildungsgruppen) in Tirupur einzuführen.

Diese Arbeiterbildungsgruppen sind lokale Zusammenschlüsse von Arbeitern in ihren Wohnvierteln, um gemeinsam über Themen zu diskutieren, die für sie von Belang sind. Jede Gruppe erhält über einen Zeitraum von vier Jahren Schulungen und Unterstützung. Dabei werden Themen wie Lebenskompetenzen und persönliche Entwicklung, Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechte behandelt. Bis heute haben bereits rund 6.000 Teilnehmer von dem Programm profitiert, und das Programm wächst von Jahr zu Jahr weiter.

SO MACHEN WIR DAS

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