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Die Fakten: Staceys Meinung zu Style, Nachhaltigkeit und Social Media

Nachdem ihre erste Primark Kollektion so erfolgreich war, haben wir uns mit dem populären Fernsehstar Stacey Solomon zusammengetan, um mit ihr über ihre zweite Modekollektion zu sprechen. Lies weiter und erfahre mehr über ihre Lieblingsteile, ihre Meinung zum Thema nachhaltige Mode sowie ihre geheimen Selbstfürsorge-Tipps ...

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Nachdem sie durch „The X Factor“ schnell bekannt geworden war, stand sie im Fernsehen im Rampenlicht, wo sie die Reality Show „I'm a Celebrity“ gewann und sich neben zahlreichen Gigs einen begehrten Platz im „Loose Women Panel“ sicherte. Viele sind von ihrer bodenständigen Art und den „real life“ Posts in den sozialen Medien begeistert. Sie ist der Star des Sets, wenn wir uns für ihr Primark-Fotoshooting treffen ...

„Ich freue mich so sehr, wieder dabei zu sein“, strahlt sie, „Als ich die Kampagne letztes Jahr bekam, ging für mich ehrlich gesagt ein Traum in Erfüllung. Als Primark mich dann fragte, ob ich es noch einmal machen würde, konnte ich es kaum glauben. Du kannst dir nicht vorstellen, wie es ist, an einem Store vorbeizugehen, in dem du dein ganzes Leben eingekauft hast, und du dein Gesicht und deine Designs in den Schaufenstern siehst. Das ist das beste Gefühl überhaupt!

Es ist ein Jahr her, als wir das letzte Mal mit Stacey gesprochen haben. Deshalb waren wir gespannt, wie sie an diese neue Kollektion herangegangen ist. „Beim ersten Mal war ich so überglücklich und so aufgeregt. Ich glaube, dass ich deshalb jedes Teil, von dem ich je geträumt habe, unbedingt dabei haben wollte! Ich wollte Glitzer, ich wollte Regenbögen ... Ich wollte einfach alles“, lacht sie. „Diesmal war es mir wichtig, dass es ein bestimmtes Thema gibt, ich wollte, dass die Kollektion einen Fokus hat. Alle Teile können ganz einfach gemixt und miteinander kombiniert werden, damit man viele verschiedene Looks kreieren kann.“

Als Befürworterin für Body Positivity gab es definitiv gewisse Punkte beim Design, die für Stacey entscheidend waren. „Für mich war der Komfort das Wichtigste, ich wollte Teile kreieren, in denen sich Frauen wohl fühlen und gleichzeitig gut aussehen können. Wenn ich die Kollektion in einem Satz beschreiben müsste, würde ich sagen, dass es Alltagskleidung ist, die von jedem, zu jeder Zeit und Gelegenheit getragen werden kann. Das gefällt mir so gut daran. Ich habe das Gefühl, dass einige Marken das Ziel verfehlen und nur einen Frauentyp ansprechen. Bei Primark habe ich das noch nie so empfunden. Kleidung sollte für jeden verfügbar sein und bei Primark habe ich mich immer miteinbezogen gefühlt, ich kann mit den neuesten Trends Schritt halten und es mir auch leisten!“

„Diese Teile werde ich gar nicht mehr ausziehen wollen“, sagt sie und zeigt auf das T-Shirt und Sweatshirt aus ihrer Kollektion, die beide mit dem Slogan „Mother“ versehen sind. Als begeisterte Mutter von drei Kindern gibt sie selbst zu, dass sie sich vorstellen kann, dass die Leute die von ihr entworfenen Teile kaufen, um sie ihren eigenen Müttern zu schenken, damit sie ihren Bauch lustig gestalten können („auf eine gute Art und Weise“ lacht sie). Mutter zu sein ist ein großer Teil meines Lebens, und ich weiß, dass Mutterschaft für so viele Frauen da draußen total wichtig ist, deshalb war es schön, etwas für sie zu machen. Es ist schwierig, weil ich weiß, dass nicht jeder sich damit identifizieren kann, Mutter zu sein, aber dieser Pullover und dieses T-Shirt sind so besonders für mich und ich hoffe, es gibt Leute da draußen, die es lieben, ihr „Mama-Abzeichen“ voller Stolz zu tragen.

Andere Lieblingsstücke von Stacey sind ein Paar weiße Stiefeletten, die sie während des Interviews trägt: „Ich finde, dass es echt schwer ist, weiße Stiefel zu bekommen und der Absatz hat die perfekte Höhe und ist super-klobig. Stöckelschuhe sind gar nichts für mich!“ Sie ist auch total begeistert von den Jeans der Kollektion. „Diesmal sind es hochtaillierte Skinny Jeans mit ausgefranstem Saum. Die passen einfach zu allem.“

Beim Thema Denim erfahren wir auch, dass Stacey super über unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit informiert ist. „Ich habe zwei nachhaltige Baumwolljeans und ich liebe sie“, erzählt sie. Bevor ich angefangen habe mit Primark zu arbeiten, habe ich mehrere Gespräche geführt, um mehr über die Ethik zu erfahren. Ich wollte alles wissen und war so überwältigt und beeindruckt von all den Dingen, die ich herausgefunden habe. Das Team für die Ethik- und Umweltbelange ist einfach toll und alles war total interessant. Ich habe erfahren, wo Primark seine Materialien herbekommt, wie mit den Mitarbeitern umgegangen wird, wie die Produkte verpackt werden und noch vieles mehr. Ich denke, jeder muss sich an die Vorstellung gewöhnen, dass er nachhaltig einkaufen kann, und je mehr er davon einkauft, desto wahrscheinlicher ist es, dass Marken immer umweltfreundlicher werden.“

„Ich sollte ein Victoria's Secret Model sein“, sagt Stacey als wir auf das Thema Body Positivity zu sprechen kommen. „Es wäre doch etwas Gutes, wenn es mehr Vielfalt geben würde oder? Aber ich bin keins und ich mache mich deswegen selbst nicht fertig.“ Ihre Millionen Follower lieben sie dafür, dass sie ihr Alltagsleben ungefiltert und authentisch präsentiert. Aber wir fragen Stacey, wie sie ihre positive Einstellung beibehält, besonders nach der kürzlichen Geburt ihres dritten Sohnes Rex. „Man muss jederzeit bewusst daran arbeiten. Auch ich habe jeden Tag negative Gedanken. Wenn so einer kommt, nehme ich mir einen Moment lang Zeit und mache mir bewusst, wie glücklich ich mich schätzen kann, weil ich gesund bin. Das funktioniert wirklich! Mein Körper hat mir drei Kinder geschenkt. Was für ein Glück muss man haben?! Ich muss meinem Körper für all die wunderbaren Dinge danken, die er für mich getan hat und ihn nicht schlecht machen, weil er vielleicht nicht perfekt ist.“

Als stolze berufstätige Mutter erzählt Stacey, wie sie das mit der Work-Life-Balance hinkriegt. „Ich weiß nicht, ob ich es ohne meine Familie und Joe schaffen würde. Meine Eltern sind einfach unglaublich und eine große Stütze. Joes Arbeit ähnelt meiner sehr“, erzählt sie und spricht von ihrem Partner und TV-Kollegen Joe Swash, mit dem sie seit über drei Jahren zusammen ist. Er ist ein großartiger Vater und ein tolles männliches Vorbild für die Jungs. Ich habe echt Glück, ihn zu haben. Du musst manchmal auch einfach Nein sagen, es geht zwar darum, diese schwierigen Entscheidungen zu treffen, aber du musst dich daran erinnern, warum du es tust, letztendlich stehen die Jungs an erster Stelle. Die ideale Balance zu finden, ist unmöglich, ich denke, das geht jedem so.“

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Stacey war 17 Jahre jung als sie mit ihrem ersten Sohn Zachary schwanger wurde, das war zu einer Zeit, als Social Media noch ein relativ neues Phänomen war. Aus diesem Grund haben wir sie gefragt, was diesmal anders war. Ich habe mich so allein gefühlt, als ich Zach bekam. Ich hatte das Gefühl, dass ich nutzlos war, aber mit den sozialen Medien gibt es jetzt diese große Gemeinschaft von Leuten, die ihre eigenen Erfahrungen teilen und das gibt dir ein viel besseres Gefühl. Leute schreiben mir oft, um sich bei mir dafür zu bedanken, dass ich so offen bin, aber eigentlich sollte ich ihnen danken, denn immer wenn ich teile, wie ich mich fühle, gibt es Menschen, die sich bei mir melden. Sie sagen mir, dass sie sich auch so fühlen und geben mir ihren Rat. Es ist eine große Verantwortung, eine Plattform zu haben, von der man weiß, dass sie einen Einfluss auf die Leute hat. Ich mache mir immer Sorgen, dass ich etwas falsch mache, es ist wie im Fernsehen, wenn sie sagen „Bitte nicht nachmachen“.

Aber was macht sie, wenn sie ein bisschen Zeit für sich selbst braucht? Stacey fängt an zu lachen „Zeit für mich habe ich manchmal nur, wenn ich auf der Toilette sitze und das tue ich länger, als ich es eigentlich müsste! Manchmal lese ich ein Buch, naja … eher eine Seite und ich verbringe sogar fünf Minuten länger unter der Dusche, wenn ich meine, es mir erlauben zu können. Es geht nur darum, sich ein paar Minuten lang Zeit für sich selbst zu nehmen, wenn man die Chance dazu hat, und um einen Moment durchatmen zu können und sich daran zu erinnern, wer man ist. Es geht darum, einfach nur runterzukommen.“

Was kommt als Nächstes in Staceys Leben? „Ich habe keine Ahnung", beklagt sie, „das macht mir echt Angst! Wann immer mir diese Frage gestellt wird, sage ich jedes Mal, dass ich keine Ahnung habe, es gibt keinen Plan, ich mache einfach so weiter.“

Wie stehen denn die Chancen, dass du in naher Zukunft mit Primark an einer Kindermodekollektion zusammenarbeiten wirst? „Oh mein Gott, das wäre ein Traum! Wir haben auf jeden Fall darüber gesprochen, aber wir müssen schauen, wie das aussehen könnte. Das ist definitiv etwas, was ich gerne machen würde. Ich liebe Primarks Kindermode, aber es gibt immer Platz für neue und aufregende Ideen.“ Wir erwähnen ihre Begeisterung für die Partnerlooks mit Rex. Würde sie Mini-Me-Looks mit aufnehmen, wenn sich die Gelegenheit bieten würde? „Was für eine Frage“, grinst sie, „mein Leben dreht sich um Partnerlooks!“

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Jodie Spragg
Style Editor
10/09/2019